Die Geschichte der Kaffeemaschine |
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Experten zufolge ist der Geruchssinn der stärkste aller Sinne. Und wer kann sich etwa nicht daran erinnern, morgens aufzuwachen und den wundervollen Geruch von Kaffee zu riechen? Quelle dieses Aromas ist meist eine kleine und häufig unscheinbare Maschine, die in den letzten rund 200 Jahren ein Lächeln in die Gesichter so mancher Morgenmuffel gezaubert hat. Frühere Grenzbewohner und Soldaten pflegten stets einen Kaffeepot bei sich zu haben denn Kaffee gilt schon seit langer Zeit als unentbehrlicher Bestandteil im Leben eines Reisenden. Das stimulierende Koffein half lange Tage zu überbrücken und den Körper in den frühen Morgenstunden warm zu halten. Die erste "Kaffeemaschine" wurde von einem Herrn namens Laurens im Jahre 1818 in Paris erfunden und war der erste Kaffeezubereiter, der auf einem Filter-System basierte. Aufgrund des verbreiteten Gebrauchs durch amerikanische Grenzbewohner, wurde er auch Cowboy-Pott genannt. Er hatte ein simples Design und war sehr robust gebaut. Auf Auktionen von Antiquitäten findet man noch heute Exemplare solcher Cowboy-Potts, deren Wert nicht selten mehrere tausend Dollar übersteigt. In den nächsten 150 jahren wurde der auf einem Filter basierenden Kaffeepott kontinuierlich weiterentwickelt, woraufhin viele Haushalte und Restaurants vom Kocher zum Filtersystem wechselten. Eine wichtige Weiterentwicklung kam in den 60er Jahren, als der moderne Kaffeeautomat entwickelt wurde. Zahlreiche Unternehmen sprangen auf diesen Zug auf und entwickelten dieses Modell noch weiter. Der vielleicht bekannsteste Kaffeeautmat ist der Mr. Coffee. Zusätzlich zur Entwicklung neuer kompakteren und effizienteren Kaffeemaschinen entdeckte das Unternehmen Mr. Coffee den Wert ihrer Marke und machte 1974 den klugen Schritt, Joe DiMaggio zum Firmensprecher zu ernennen. Diese besondere Beziehung beschleunigte den Verkauf von Kaffeemaschinen zu nie zuvor gesehenen Ausmaßen. Kaffee trinken wurde zur Mode. |