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NEU (Nov. 2014)

Positionspapier Nr. 10 (Zukunftsfähige Almwirtschaft, Almdüngung) ist online (siehe linke Spalte)

• Statement von Univ. Doz. Dr. Karl Buchgraber: Kreislaufbezogene Nährstoffversorgung von Almweiden und Wildäsungsflächen


→ Checkliste Besenderung Rotwild FUST → siehe rechte Spalte →


FUST-Initiative: Integriertes Wildtiermanagement 

wienerwald

Der Förderungsverein für Umweltstudien Tirol ist eine der wenigen Institutionen, die über jahrzehntelange Erfahrungen mit nachhaltiger Landnutzung im Alpenraum verfügen. Umfangreiches und kontinuierlich gesammeltes Datenmaterial dokumentiert u. a. die Auswirkungen von überlappender und konkurrierender Landnutzung auf die Tierwelt und deren Lebensräume. Vor allem in den intensiv genutzten Regionen treffen Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Jagd und verschiedene Freizeitbeschäftigungen aufeinander, was zu einer Vielzahl von Konflikten führt, z. T. mit negativen Folgen für die heimischen Wildtiere.

Schnelles und lineares Konfliktmanagement („Hier das Problem, dort die Lösung”) erwies sich oft als unzureichend und ließ vor allem die Betrachtung im gesamten Wirkungsnetz, d. h. die weiteren und späteren Auswirkungen auf Landnutzung und Ökosystem, unbeachtet. In früheren Zeiten lag dies auch an fehlenden Kenntnissen und Erfahrungen. → weiterlesen …


Auswirkungen unterschiedlicher Düngungsweisen auf Almen

FUST Tirol, ÖBF und der Alpenpark Karwendel hatten am 15. Juni 2012 zur Tagung "Die unterschiedlichen Düngungsweisen auf Almen" nach Pertisau geladen. Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Armin Deutz (BH Murau- Veterinärreferat), Dr. Karl Buchgraber (LFZ Raumberg- Gumpenstein), DI Johann Jenewein ( Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Agrarwirtschaft), Mag. Peter Frank (Landwirtschaftskammer Tirol) und Mag. Christian Plössnig (Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz). Univ. Prof. Dr. Fritz Reimoser moderierte und Josef Stock vom FUST Tirol brachte die Diskussionspunkte ein.

Themen waren u. a.  Gülle-Praxis und wechselnder Gülleaustrag, bessere Nutzung der Almen-Änder, die Frage wechselnder Beweidung durch verschiedene Haustiere (Schafe-Rinder-Ziegen-Pferde) unter Berücksichtigung des Weideverbotes von Ziegen und Schafen im Wald, Nutzung der Bergmähder und Verhinderung von Blaikenbildung, Gräser und Düngung, Heu und Kraftfutter oder auch Almanger als Notfutter auf den Almen, Kühe im Stall anstatt auf der Alm, die Zunahme des Leberegels und um die Frage, ob Almkräuter das Vieh resistenter machen. 

→ Detaillierte Informationen, Vorträge und Downloads zur Veranstaltung finden Sie unter 

http://www.karwendel.org/de/aktuelles/Ergebnisse_Duengetagung.php

Roman Burgstaller; Josef Stock (Fust-Tirol)


→ siehe hierzu auch das Statement von K. Buchgraber (unter „Neuste Beiträge”)


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